ÜBER MICH

Wer bin ich? Was mach ich? Wieso & warum?

Mein Name ist Monika Domagala, Jahrgang 1984, und dennoch immer noch ein Chaoskind. Als Kind wollte ich immer Model werden, doch mit einer Prise Realismus war mir schnell klar, dass ich das wohl nie erreichen werde. Mein nächster Traum war dann Modedesignerin, also habe ich fleißig angefangen, Entwürfe zu kritzeln. Seitdem hat mich Kunst und die Welt der Imagination fasziniert, sodass ich einfach immer weiter gekritzelt habe…

Das konnte ich sogar ganz gut und habe dann den ein oder anderen Malwettbewerb gewonnen. Ein Highlight meiner Kindheit war definitiv die Ehre, eine Bonner Straßenbahn bepinseln zu dürfen, die dann auch durch Bonn gefahren ist. Ich hatte mit einem Bild meiner Zukunftsvision der Bahn den dritten Platz gemacht. Und, wenn ihr mich heute fragen würdet: ich bin davon überzeugt, dass das Design der roten DB-Bahn auf meinen Entwürfen basiert. 🙂

Während meiner Zeit in der Realschule Beuel hatte ich dann die Möglichkeit, Kunst- und Musikgeschichte als drittes Hauptfach zu wählen. Ja, und danach ging es künstlerisch weiter…ich hab auf dem Heinrich-Hertz-Berufskolleg von 2000 bis 2003 meine Ausbildung zur „Gestaltungstechnischen Assistentin für Kunst- und Gestaltung mit Fachhochschulreife in Medien/Kommunikation“ absolviert. Neben der Ausbildung habe ich noch in einem Hippie-Laden gearbeitet und fertig mit der Ausbildung dann ein Praktikum im Veranstaltungsbereich gemacht. Danach folgten noch einige weitere Jobs hier und da. Yeah! Was war das Leben damals noch spaßig! 🙂

Wie ging’s weiter? Ich mag es mich weiterzubilden, denn ich denke, dass unser ganzen Leben ein riesengroßer Lernprozess ist. So hab ich dann also irgendwann nochmal die Schulbank gedrückt und mich im Magazin-Design weitergebildet. In meinem zweiten Jahr hab ich das Ganze allerdings abgebrochen und die Chance wahrgenommen bei einer Kölner Film- und Fernsehproduktion als Grafikerin zu arbeiten. Das hab ich dann ein Jahr gemacht und mich dann entschieden, mich selbständig zu machen. Aus heutiger Sicht war das mit grade mal 25 Jahren vielleicht ein bisschen zu früh, aber naja…ich hatte Bock drauf! 

Als Freelancerin für Design & Fotografie hab ich dann so mein Ding gemacht, und als Redakteurin für das Subculture Magazin Köln|Bonn|Koblenz das erste Mal Redaktionsluft geschnuppert! 🙂 Der schönste und netteste Satz, den ein Künstler mir damals gesagt hat, war „Vielen Dank für das interessante Interview.“ Wow. Ich muss sagen, ich war mega happy und dieser Satz hat mich oft daran erinnert, warum ich das ganze Journalismus-Ding überhaupt machen will.

Neben meiner freiberuflichen und meiner redaktionellen Tätigkeit, habe ich mich dann letztendlich dazu entschlossen, Journalismus zu studieren.

Mein Studium war dann glücklicherweise nach einer freien Matrix konzipiert, d.h. ich hatte drei Wahlpflichtfächer und die restlichen (eigentlich neun) anderen Fächer konnte ich mir selbst aussuchen. Ich hab mir dann elf ausgesucht, denn warum auch nicht!? 🙂 Journalismus habe ich im Übrigen damals nicht nur wegen meiner Begeisterung für Musik studiert. Es war zudem der Gedanke, dass ich Menschen durch meine Arbeit etwas zeigen kann, was sie ohne mich nicht sehen würden. Als zweiten Fokus habe ich neben Journalismus dann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit seinen unterschiedlichen Studienfächern gewählt.

Und dann irgendwann hatte ich die Möglichkeit mich als PR- und Marketingmanagerin zu versuchen. Wie man sich jetzt an der Stelle vielleicht denken kann, musste ich leider auf das ein oder andere an Projekten verzichten, um Prioritäten zu setzen. So habe ich also meine Freiberuflichkeit und meine Tätigkeit als Redakteurin aufgegeben.

Schweren Herzens war ich also keine Redakteurin mehr…

Und dann…ist das Chaoskind entstanden. Ein Leben ohne redaktionelle Arbeit, Musik und Kreativität kann und konnte ich mir einfach nicht vorstellen.

So…und wie ging es dann weiter? Ich hab mein Studium zu Ende gemacht und als Abschlussarbeit ein Portrait über einen Rapper aus Aachen gemacht – und mit 1,0 bestanden. Das Studium insgesamt mit 2,0 – immer noch sehr gut.

Und danach? Hab ich ein bisschen Radioluft geschnuppert, mich im Social-Media weitergebildet, mein Chaoskind weitergemacht, und achja…dieses Jahr hab ich dann noch für ein paar Monate für die BRAVO und die BRAVO GiRL gearbeitet.

So, that’s it.

Ich hoffe, ihr mögt das Chaoskind, denn ihr kennt jetzt meine Geschichte.

Chaoskind ist mein Herzensprojekt.

Und egal, was kommt. Das Chaoskind geht weiter!